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Verfahren gegen DEB Deutsche Energie Beratung GmbH

Verzögerte Fertigstellung einer PV-Anlage

Verfahren gegen DEB Deutsche Energie Beratung GmbH

Seit Herbst 2016 warten Investoren auf die erste Einspeisevergütung

Investition im August 2016, Fertigstellung für Herbst versprochen, bis heute keine Einspeisevergütung.

Unsere Mandantschaft beteiligte sich einer PV-Anlage mit einer Anlagengröße von 536,9 kWp in Blankensee auf dem Dach eines Junghennenzuchtbetriebes. Die DEB Deutsche Energieberatung GmbH (DEB) kündigte in einem Prospekt zur Anlage an, dass die technische Inbetriebnahme für September 2016, der Netzanschluss durch den EVU im Oktober 2016 geplant sei.

Kein Rückbehalt auf dem Treuhandkonto.

Im April 2018 speist die Anlage jedoch noch immer keinen Strom ins Netz ein und erzielt damit noch immer keine Erträge. Besonders ärgerlich ist, dass die in Hamburg ansässige DEB Deutsche Energieberatung GmbH (DEB) in besagtem Prospekt mi besonderer Abwicklungssicherheit wirbt. „Während des Kaufes werden sämtliche Kapitalflüsse durch einen externen Treuhänder abgewickelt. Dies sorgt aus unserer Sicht für beste Transparenz.“, heißt es wörtlich im Prospekt.

Tatsächlich ist es aber so, dass die Anlage zwischenzeitlich zu 100 % von den Treuhandgeldern bezahlt wurde, die Kunden jedoch auf ihre Einspeisevergütung nach wie vor warten müssen.

Rücktritt vom Vertrag.

Für unsere Mandantschaft haben wir den Rücktritt vom Vertrag erklärt.

Diesen Rücktritt nahm die DEB Deutsche Energieberatung GmbH lediglich zur Kenntnis und ließ über ihre Rechtsanwälte erklären, dass sie nicht für das Verschulden ihrer Subunternehmer geradezustehen habe.

Über den Fortgang des Verfahrens informieren wir weiter.

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Erstellt von: Rechtsanwalt Marc Sturm, Anwaltskanzlei Sturm, Dr. Körner & Partner in Aichach

(aktualisiert: Thu, 05. April 2018, 12:05 Uhr)